Key Pieces for Fall/Winter 2011/2012
In diesem Jahr fasse ich mich kurz. Die angesagten Stiltypen in diesem Herbst-/Winter sind zu vielfältig. Diejenige, die ihren Stil bereits verinnerlicht hat, begibt sich auf eine Zeitreise und pickt sich das Beste aus den 30igern bis 90igern heraus und findet sicherlich einiges im eigenen Fundus oder im Vintage-Laden um die Ecke.
Jedoch wie immer an dieser Stelle meine Prognose für die Teile die es – meiner Meinung nach - unbedingt braucht und worauf man getrost verzichten kann:
Androgyne Garçon-Hose (leichter Karottenschnitt) in Kombination mit Herrenschuhen (Budapester, Monk-Strap shoes, Penny-Loafer und Slipper). Eventuell auch mit Biker-Boots. Der gemeine Biker-Boot ist aber eher was für junge Frauen. Ab vierzig wirken Herrenschuhe distinguierter.
Gesehen bei: Chanel, Jean-Paul Gaultier sowie bei Dolce & Gabbana…
Weiterhin IN, die Schlaghose aus den 70igern, aber diesmal mit Schlapphut à la Brigitte Bardot: Weites Bein und hohe, schlanke Taille. Effekt +: Macht lange Beine, auch bei Menschen unter 1,70 Meter. Bitte nur mit Absätzen (mind. 7 cm).
Gesehen bei: Schumacher (in hippem Knallorange) und Michael Kors…
Kniehohe, gerade geschnittene Stiefel aus den 80igern: Am liebsten in warmen Brauntönen.
Gesehen bei Gucci und Hérmes. Zurzeit bei fast allen Schuhherstellern zu bekommen. Besonders schön, weil auch nicht zu hoch: Die Stiefel mit Blockabsatz von Cloé.
Schultertaschen. Mit diesen lässig eleganten Taschen (quadratisch oder abgerundet) hängen Sie alle ab. Sportlich oder elegant mit Gliederkette (Lanvin) oder in Jagdtaschenoptik, der Tragekomfort ist tatsächlich mal was Neues.
Mehr gibt es zur Herbst-/Wintermode eigentlich nicht zu sagen. Meine Analyse zur Frühlings-/Herbstkollektion ist ab Ende nächster Woche online. Bis dahin, freue ich mich von euch zu hören. Ihr dürft auch Kritik üben und meckern, falls Ihr glaubt, dass ich mit meiner Prognose (diesmal war es eher eine Zusammenfassung) Recht habe.

